09 Jan

Starker Zusammenhalt, gemeinsame Ziele - Teambuilding für die Praxis

  • Jahr: 2019
  • Autor: Annina Blum

Neben der Verbundenheit eines Praxisteams auf professioneller Ebene, spielt auch das persönliche Miteinander im Arbeitsalltag eine große Rolle. Denn wenn sich Mitarbeiter als Einheit begreifen, klappt nicht nur die tägliche Zusammenarbeit viel besser, sondern jedes einzelne Teammitglied ist auch entspannter beim täglichen Tun. Welch weitere Vorteile ein starkes Team hat und wie sich euer Team gemeinsam weiterentwickeln kann, lest ihr in diesem Artikel.


Motivation und Freude bei der Arbeit

Wenn man seinen Beruf liebt, ist die grundlegende Arbeitsmotivation bereits gegeben. Ergänzt wird diese durch die Freude an den diversen Aufgabenbereichen sowie das Zusammenarbeiten mit den Lieblingskollegen. Ein wichtiger Bestandteil eines Arbeitstages ist daher nicht nur die Arbeitsleistung an sich, sondern auch die Freude mit den Menschen um sich herum zu arbeiten. Gerade in einer Zahnarztpraxis ist ein reibungsloser Workflow besonders wichtig, da man viel Zeit mit seinem Team auf engstem Raum verbringt. Das Arbeiten am und mit dem Patienten steht dabei stets im Mittelpunkt, dennoch ist ein gesunder Teamspirit essentiell, um effektiv miteinander professionelle Leistungen zu erbringen. Zudem macht die Arbeit viel mehr Spaß, wenn man realisiert, dass die Chemie im Team stimmt, die Aufgaben klar verteilt sind und man ein gemeinsames Ziel verfolgt: zufriedene Patienten, die gerne wiederkommen. Denn in einem Punkt können sich Praxisteams sicher sein: die Außenwirkung des Teams auf die Patienten ist spürbar. Einem lächelnden und gut gelaunten Team vertraut der Patient schneller, ihm wird womöglich sogar die Angst vor der Behandlung genommen und er wird treuer Kunde eurer Praxis bleiben und euch sogar eventuell weiterempfehlen. Ein guter Eindruck hängt daher nicht nur von Praxisgestaltung und Zufriedenheit der Arbeitsleistung, sondern auch vom Auftreten jedes einzelnen Teammitglieds ab.

Der Teamgedanke ist mehr als gemeinsames Arbeiten

In einem Praxisteam ist es zunächst einmal wichtig, dass gemeinsame, aber auch persönlich gesteckte Ziele und Aufgaben klar definiert und verteilt sind. Wenn man sich ein Team wie einen Motor vorstellt, in dem jedes Schräubchen wichtig ist, um ihn zum Laufen zu bekommen und vor allem am Laufen zu halten, wird das Bild schnell deutlich. Wenn jedes Teammitglied seine Aufgaben erfüllt, dessen Ergebnisse wiederum mit denen eines anderen Kollegen ineinandergreifen, läuft der Praxismotor ohne Probleme. Selbstverständlich kommen Fehler, Stress und Verzögerungen vor, ein gutes Team kennt aber keine schwachen Glieder, sondern stärkt dem jeweiligen Kollegen den Rücken! Wichtig ist es dennoch, gleiche Voraussetzungen für jeden einzelnen Mitarbeiter zu schaffen, um mögliche Spannungen zu vermeiden. Hierzu zählt beispielsweise das Angebot zu Fortbildungen oder das Einbeziehen des gesamten Teams bei Entscheidungen, die den Praxisalltag betreffen. Zudem ist die Identifikation mit der Praxis und deren Zielen entscheidend, um gemeinsam zum Erfolgsfaktor zu werden. Dazu sind regelmäßige Teambesprechungen notwendig, um sich sowohl den Problemen, als auch den positiven Seiten des Praxisalltages gemeinsam zu widmen. Denn wenn das Team an einem Strang zieht, fühlt es sich nicht nur verbundener, sondern arbeitet sowohl auf menschlicher, als auch auf wirtschaftlicher Ebene besser zusammen.

Struktur fördert den Zusammenhalt

Zu einem organisierten Team gehören neben regelmäßigen Teambesprechungen, auch klare Strukturen, wenn es um das Abstimmen von Dienst- und Urlaubsplänen geht. Hierbei sollten alle Teammitglieder Zugang zu einem gemeinschaftlichen Kalender haben, um bessere Absprachen treffen zu können. In diesen Kalender werden außerdem Fortbildungstage und gemeinsame Termine eingetragen. Wenn ein Auszubildender oder neuer Mitarbeiter in der Praxis anfängt, sollte derjenige ebenfalls von Beginn an in die gemeinsamen Planungen eingespannt sein. Auch Ausbildungs- und Einarbeitungsinhalte können in diesem Kalender vermerkt und zugeteilt werden, sodass kein Ungleichgewicht im Arbeitspensum einzelner Mitarbeiter entsteht.

Kommunikation ist das Mittel zum Erfolg

Das effektivste Mittel in einem erfolgreichen Team ist die Kommunikation. „Sprecht miteinander!“ ist die Devise, der das Praxisteam stets folgen sollte. Egal ob bei der Planung des Praxisalltages, der Dienstpläne oder der Organisation des gemeinsamen Mittagessens, das Team sollte immerzu miteinander sprechen. Auch wenn Unklarheiten oder gar Ungerechtigkeiten im Team auffallen, hilft das persönliche Gespräch am effektivsten und vor allem am schnellsten weiter. Falls es im Praxistrubel dennoch einmal zu Spannungen im Team kommen sollte, ist es hilfreich eine konfliktneutrale Person zu ernennen, die das Gespräch über einen Kritikpunkt führt. Somit kann eine wertfreie Kommunikationsbasis geschaffen und Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden.

Nicht nur den Patienten ein Lächeln schenken

Wie man am einfachsten feststellen kann, ob ein Praxisteam harmonisch ist? Dazu muss schlichtweg folgende Frage beantwortet werden: „Wie oft wird zusammen gelacht?“ Wenn die Antwort darauf mindestens ein „häufig“ ist, erfüllt ihr die besten Voraussetzungen für ein fröhliches Miteinander. Lachen und gemeinsamer Spaß schicken Glückshormone durch den Körper und verschaffen nicht nur gute Laune, sondern auch große Motivation. Ein gutes Verhältnis zu den Arbeitskollegen ist demnach essentiell wichtig, um langfristig bei einer Praxis bleiben zu wollen und entsprechend gern dort zu arbeiten. Bei allem geschäftigen Tun darf man nicht vergessen, die Leistungen der einzelnen Mitarbeiter entsprechend zu würdigen. Vor allem die Praxisinhaber und Führungskräfte erhalten langfristig zufriedene Mitarbeiter, wenn diese regelmäßig das Gefühl bekommen sowohl menschlich, als auch auf professioneller Ebene geschätzt zu werden. Teambuildingmaßnahmen können daher helfen, den Zusammenhalt zu stärken, beziehungsweise den Teamspirit aufzufrischen. Dabei kann man auf klassische Coachings zurückgreifen oder Unternehmungen außerhalb der Praxis planen. Ob Hochseilgarten, Freizeitpark oder Kanufahren, der gemeinsame Spaß wird das Team sichtlich zusammenschweißen. Aber auch kleinere Unternehmungen wie gemeinsames Essen oder das Dekorieren der Praxis, haben positive Auswirkungen auf das Gemeinschaftsgefühl.

Ein gutes Team entwickelt sich stets gemeinsam und wird auch schwierige Situationen meistern können. Durch strukturierte und regelmäßige Besprechungen bleiben alle Kollegen auf dem aktuellsten Stand der Arbeitsvorgänge und der Personalplanung und können sich somit optimal miteinander abstimmen. Darüber hinaus zeigt das Gewähren eines Mitbestimmungsrechts bei praxisrelevanten Themen nicht nur Empathie und Interesse am Gegenüber, sondern stärkt zudem das Selbstwertgefühl eines jeden Einzelnen. Wenn ihr bereits morgens mit einem Lächeln die Praxis betretet, weil ihr gern mit euren Kollegen arbeitet, macht ihr nicht nur einander, sondern auch eure Patienten glücklich!

Ihr möchtet weitere Tipps zum Thema Teambuilding oder wollt eure eigenen Erfahrungen mit anderen teilen? Kein Problem! Schreibt uns gerne unter diesen Artikel und erzählt uns von euren Empfehlungen rund um das Thema.

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