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IT-Sicherheit in Zahnarztpraxen: Warum moderne Systemumgebungen immer wichtiger werden

IT-Sicherheit in Zahnarztpraxen:
Warum moderne Systemumgebungen immer wichtiger werden

Die Digitalisierung in Zahnarztpraxen schreitet kontinuierlich voran. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz, Datensicherheit und die Stabilität der eingesetzten IT-Systeme. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) weist deshalb im Rahmen ihrer IT-Sicherheitsrichtlinie ausdrücklich darauf hin, dass Zahnarztpraxen ihre IT-Infrastruktur regelmäßig an den aktuellen Stand der Technik anpassen und Sicherheitsrisiken minimieren müssen. Grundlage hierfür bildet die IT-Sicherheitsrichtlinie gemäß §390 SGB V, mit der die Anforderungen an die IT-Sicherheit in Zahnarztpraxen konkretisiert werden.

Veraltete Systeme erhöhen Sicherheitsrisiken
Gerade im Gesundheitswesen geraten Zahnarztpraxen zunehmend in den Fokus von Cyberangriffen. Veraltete Betriebssysteme, fehlende Sicherheitsupdates oder nicht mehr unterstützte Serverumgebungen erhöhen dabei das Risiko für Schadsoftware, Datenverluste, Systemausfälle sowie mögliche Einschränkungen bei zukünftigen Softwareversionen und Sicherheitsanforderungen erheblich.

Support-Ende für Windows Server 2016 und Windows 10
Besonders relevant wird dieses Thema durch aktuelle Ankündigungen von Microsoft. Der Support für Windows Server 2016 endet im Januar 2027. Auch Windows 10 erreicht das reguläre Support-Ende bereits im Oktober 2025. Nach diesen Zeitpunkten stellt Microsoft keine Sicherheitsupdates, Fehlerkorrekturen oder technischen Weiterentwicklungen mehr bereit.

Viele Praxen setzen heute noch auf genau diese Systeme, teilweise auch auf Windows 10 als Grundlage für den Serverbetrieb kleinerer Praxisumgebungen. Solche Konfigurationen liefen in den vergangenen Jahren häufig stabil und zuverlässig. Mit dem Auslaufen des Supports entstehen jedoch neue Risiken und Einschränkungen für den sicheren und zukunftsfähigen Betrieb der Praxis-IT.

Frühzeitig die eigene Infrastruktur prüfen
Für Praxisinhaber bedeutet das vor allem eines: Die eigene IT-Infrastruktur sollte frühzeitig überprüft werden. Dabei geht es nicht ausschließlich um einzelne Updates, sondern um die grundsätzliche Zukunftsfähigkeit der bestehenden Systemumgebung.

Empfehlenswert ist insbesondere die Prüfung, welche Betriebssysteme aktuell eingesetzt werden, ob diese noch durch Sicherheitsupdates unterstützt werden und ob die bestehende Hardware zukünftige Anforderungen weiterhin erfüllt.

Ein frühzeitiger Blick auf die eigene Infrastruktur schafft Planungssicherheit und hilft dabei, spätere Engpässe oder kurzfristigen Handlungsdruck zu vermeiden.

IT-Sicherheit wird zum strategischen Thema
Die IT-Sicherheit entwickelt sich damit zunehmend zu einem taktischen Bestandteil moderner Praxisorganisation, nicht nur aus technischer Sicht, sondern vor allem auch zum Schutz sensibler Gesundheits- und Patientendaten.

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