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07Feb

Schon wieder Montag?! Die richtige Motivation im Praxisalltag

  • Jahr: 2019
  • Autor: Annina Blum

Es will nichts klappen, die Laune ist im Keller und das, obwohl die Woche gerade erst angefangen hat. Der typische Montags-Blues ist jedem bekannt und tritt manchmal auch an anderen Tagen auf. Dennoch ist der Patient die Priorität Nummer Eins, welchem nicht nur zur Begrüßung ein nettes Lächeln geschenkt werden sollte. Wie ihr euch an schwierigen Tagen motivieren könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.


Das Rundum-Zufrieden-Paket

Eine Zahnarztpraxis ist viel mehr als ein Behandlungsort für Zähne. Eine Zahnarztpraxis ist ein Allround-Dienstleister, der seine Patienten auch als Kunden zufriedenstellen muss. Neben diesen professionellen Qualitäten ist es zusätzlich wichtig, dass sich die Patienten wohlfühlen. Um dafür zu sorgen, ist der Schritt vor der eigentlichen Behandlung wichtig. Hierbei spielt der Empfang des Patienten, sowie die allgemeine Praxisatmosphäre eine große Rolle. Denn der Besuch beim Zahnarzt stellt für viele Menschen eine unangenehme Situation dar. Deshalb ist es besonders ratsam, eine Vertrauensbasis aufzubauen, die den Patienten beruhigt, sodass für ihn das Stresslevel sinkt und der Behandler die Sitzung lückenlos durchführen kann. Dieser Prozess beginnt bereits beim Eintreten in die Praxis, wo ihr den Patienten stets freundlich und mit einem Lächeln begrüßen solltet. Dies bricht nicht nur das Eis, sondern erzielt zudem einen guten ersten Eindruck von euch und eurer Praxis. Ein freundliches Gesicht, sowie eine ruhige Stimmlage vermitteln euren Patienten, dass sie in guten Händen sind. Wie ihr diese Freundlichkeit auch an langen Tagen und gegenüber schwierigen Patienten bewahren könnt? Die folgenden Tricks helfen, sich selbst zu motivieren und dies auch auszustrahlen.

Schritt für Schritt zur richtigen Eigenmotivation

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ihr im Umgang mit anderen Menschen erst dann authentisch wirkt, wenn eure innere und äußere Einstellung übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall, kommt ein Lachen gekünstelt oder ein grüßendes Wort unehrlich herüber. Dies verschlechtert den persönlichen Eindruck des Patienten und fällt schließlich auf den Besuch in der Praxis zurück. Deshalb solltet ihr im gesamten Team über eine freundliche, serviceorientierte Arbeitshaltung reden und verinnerlichen, wie wichtig diese für den Erfolg eurer Praxis ist. Ist das geschafft, muss an manchen Tagen nur noch der innere Schweinehund überwunden werden, der sich manchmal schon nach dem Aufstehen bemerkbar macht.

Der Wecker klingelt, man steht auf und blickt sehnsüchtig auf das noch warme Bett, in dem man am Liebsten wieder einschlummern würde. Solche frühen Morgenstunden kennt jeder: man schmeißt den inneren Autopiloten an, macht sich einen Kaffee, begibt sich ins Bad und blickt in ein müdes, unmotiviertes Gesicht im Spiegel. Schon morgens hilft es, sich auf den anstehenden Arbeitstag einzustimmen – und zwar positiv! Es gibt zahlreiche Übungen, bei denen man sich vielleicht im ersten Moment wie ein Clown vorkommt, die aber durchaus helfen zu motivieren und gute Laune zu verbreiten. Morgendliche Rituale tun euch gut. Für den einen ist es die erfrischende Dusche, für den anderen die obligatorische Tasse Kaffee. Diese Dinge sind bereits eine kleine Belohnung für das Aufstehen und fit werden. Behaltet diese Rituale bei und versucht sie mit motivierenden Mimiken, Gesten und Worten zu kombinieren. Lächelt euch selbst im Spiegel an, schneidet Grimassen, singt unter der Dusche euren Lieblingssong. Ihr werdet direkt merken, wie die eigene „Albernheit“ eure Laune verbessern wird. Habt ihr einen Partner oder eine eigene Familie, bezieht sie in diese Übungen mit ein. Lächelt sie an, nehmt sie in den Arm, albert mit ihnen herum: gegenüber euren Lieben seid ihr automatisch authentisch und liebevoll, weil ihr euch wohlfühlt und vertraut. Werdet euch diesem Gefühl bewusst und bewahrt es für den Praxisalltag.

Eigenlob stinkt nicht immer

Motivation hängt stark von dem erwarteten Ziel ab. Nicht jede Aufgabe des Arbeitstages ist spannend oder angenehm, dennoch muss sie erledigt werden. Gerade bei Standardabläufen oder der Betreuung eines schwierigen Patienten, rollt man innerlich mit den Augen und hofft, dass die Zeit schnell vorbeigeht. In solchen Situationen gibt es Gedanken, die eure Laune sofort heben können, wenn ihr es zulasst. Gedanken an eure Lieben, eine lustige Situation oder die Vorfreude auf ein kommendes Ereignis werden nicht nur euer Gemüt, sondern auch euer Gesicht erhellen. Probiert es aus: denkt an etwas Schönes oder Lustiges und ihr werdet merken, wie eure Mundwinkel nach oben wandern. Auch kleine Belohnungen helfen zur Eigenmotivation. Das kann ein guter Mittagssnack, ein Plausch mit der Lieblingskollegin oder eine frische Tasse Kaffee sein. Zudem ist es wichtig, dass ihr eure eigene Arbeit und die eurer Kollegen schätzt. Noch wichtiger ist es, dies auch einmal zu sagen. Lob auszusprechen ist genauso erfüllend, wie selbst welches zu bekommen und es ist nicht verwerflich, wenn ihr euch auch mal selbst auf die Schulter klopft. „Das habe ich gut gemacht!“ oder „Diese Situation habe ich super gemeistert!“ dürft ihr sehr wohl sagen. Eigenlob stinkt nämlich nur dann, wenn es in Arroganz übergeht. Sonst sind motivierende Worte auch aus dem eigenen Munde wohltuend. Mit der richtigen Haltung, werdet ihr auf diese Weise auch anstrengende Situationen in der Praxis meistern.

Einmal tief durchatmen

Neben dem Herzschlag, ist unsere Atmung ein zuverlässiger Gradmesser für Stress. Dieser äußert sich bei Herz und Lunge gleichermaßen: beide Organe arbeiten schneller, je höher das Stresslevel des Körpers ist. Deswegen hilft das sprichwörtliche Durchatmen in hektischen oder angespannten Situationen tatsächlich. Achtet bewusst auf das Heben und Senken eurer Brust, atmet tief ein und wieder aus. Dies wird euch beruhigen und wieder in körperlichen und seelischen Einklang bringen. Denn wenn euer Körper gestresst ist, werdet ihr dies nach außen hin nicht verbergen können. Deshalb: kümmert euch stets um euch selbst, sodass es euch gut geht und ihr nach solch anstrengenden Momenten wieder voll für eure Patienten da sein könnt.

Abschließend lässt sich sagen, dass Eigenmotivation nicht immer einfach und erst recht nicht selbstverständlich ist. Im Kundenkontakt ist ein freundliches Auftreten allerdings die Basis für Erfolg, Sympathie und langjähriges Vertrauen. Eure Patienten und Kollegen werden es euch nicht nur danken, sondern euch mit Sicherheit genauso freundlich begegnen. Zudem werdet ihr feststellen, dass es sich mit einem Lächeln auf dem Gesicht viel leichter lebt und arbeitet.

Ihr möchtet weitere Tipps zum Thema Alltagsmotivation oder wollt eure eigenen Tipps mit anderen teilen? Kein Problem! Schreibt uns gerne unter diesen Artikel und erzählt uns von euren Empfehlungen rund um das Thema.

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