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Zum T-Systems-Paket

Pressespiegel

30.08.2018 // Die Telekom bietet seit dem 03.09.18 ein Komplettpaket für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur an. Nach der erfolgreich erhaltenen Zulassung der gematik für das Gesamtangebot, können Zahnärzte nun alle nötigen Komponenten von einem Anbieter erhalten.

22.08.2018 // Das Angebot des Medical Access Port-Bundle von der Telekom zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur, hat eine Preisnachbesserung erhalten. Somit sind die Kosten der Anschaffung deckungsgleich mit der Sume, die die Krankenkassen für die Anbindung im 4. Quartal erstatten.

20.07.2018 // Das Finanzierungsmodell für den Praxisausweis (SMC-B) wurde angepasst. Anstelle der monatlichen Betriebskostenpauschale erfolgt die Finanzierung fortan über eine Einmalzahlung von 480 €, die sich alle 5 Jahre wiederholen wird.

13.06.2018 // Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV Spitzenverband haben sich auf Anpassungen der Erstattungspauschalen ab dem dritten und vierten Quartal 2018 geeinigt. Mit welchen Beträgen sie auf die aktuelle Marktlage reagieren, erfahren Sie hier.

Wissenswertes

E-Health-Gesetz und Telematikinfrastruktur: Das sollten Sie wissen

Gemeinsam stehen Ärzte- und Zahnärzteschaft, Hersteller von Praxismanagement­software und Systembetreuer in den nächsten Monaten vor der Herausforderung, das von der Bundesregierung beschlossene E-Health-Gesetz in die Praxis zu bringen.

Mit der sogenannten Telematik­infrastruktur (kurz TI) soll eine digitale Verbindung der IT-Systeme mit höchsten Sicherheitsstandards geschaffen werden – und damit die Basis für die Telemedizin der Zukunft.

Hinter dem Begriff der Telematik – einer Kombination der Worte TELEkommunikation und InforMATIK – verbergen sich Vorteile für das Gesundheitswesen der Zukunft: Medizinische Daten können über einer solche Infrastruktur einfach und schnell übermittelt werden.

Doch das Thema polarisiert und verunsichert: Viele Zahlen, Daten und Fakten kursieren auf dem Markt. Den Überblick zu behalten fällt schwer. Vielfach wird kritisch diskutiert, wie und ob die vom Gesetzgeber niedergeschrieben Fristen auch tatsächlich eingehalten werden können. Hinzu kommt die Verunsicherung über die Höhe der Kosten, welche die beteiligten Akteure zu tragen haben.

Auf dieser Seite zum E-Health-Gesetz und der Telematik im Gesundheitswesen soll Abhilfe geschaffen werden. Hier erhalten Sie reflektierte und verlässliche Informationen – auch gegen Gerüchte am Markt.

Was Sie hier nicht finden: Produktwerbung. Stattdessen trägt die neutrale und lösungsorientierte Plattform Informationen zusammen und zeigt eventuelle Widersprüche auf.

E-Health Geräte

Das benötigen Sie für Ihren Anschluss

Konnektor

Der Konnektor sorgt für eine sichere und system­übergreifende Verbindung. Er vernetzt das Praxis­verwaltungs­system zukünftig mit neuen netzwerk­fähigen Karten­terminals. Er ist mit den Karten­terminals und dem Praxis­verwaltungs- bzw. Kranken­haus­informations­system verbunden und schafft den Zugang zur TI-Plattform. Er dient zugleich als Firewall, die das lokale IT-System und die zentrale Plattform gleichermaßen schützt. Dabei stellt der Konnektor unter anderem Verschlüsselungs­funktionen zur Verfügung.

Elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)­

Der elektronische Heilberufeausweis (eHBA) dient der elektronischen Identitätsprüfung von Heilberuflern. Für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur ist der eHBA nicht verpflichtend, sondern wird erst für spätere medizinische Anwendungen der Telematikinfrastruktur benötigt. Zum Beispiel: die elektronische Signatur. Zuständig für die Herausgabe der elektronischen Zahnarztausweise sind die jeweiligen Landeszahnärztekammern.

VPN-Zugangs­dienst

Ein VPN-Zugangsdienst, der für die Telematikinfrastruktur zugelassen ist, kann eine sichere Anbindung an die Telematikinfrastruktur ermöglichen. Er stellt die Verbindung zwischen dezentraler Umgebung der Leistungserbringer und zentraler TI-Plattform her. Beim VPN- Zugangsdienst endet der VPN-Tunnel, der vom Konnektor aufgebaut wird. Dabei werden nur VPN-Verbindungen mit registrierten Konnektoren zugelassen. Bis heute ist kein zertifizierter VPN-Zugangsdienst vorhanden. Prognostizierte Zeitdauer: 6 Monate, d.h. Jahresende.

Stationäres Kartenterminal

Ähnlich wie für den Konnektor gelten auch hier höchste Ansprüche an Sicherheit und Funktionalität. (Zahnarzt-)praxen benötigen für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur neue Kartenterminals, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der gematik zugelassen sind. Über das TI-fähige Kartenterminal wird die eGK wie gewohnt eingelesen - mit dem Unterschied, dass die Daten des Versicherten online mit den vorhandenen Daten der Krankenkasse abgeglichen werden. Bei Abweichungen werden die Daten der Krankenkasse auf die eGK gespeichert und direkt in das Praxisverwaltungssystem übernommen.

Elektronischer Praxisausweis (SMC-B)

Damit der Konnektor an die Telematikinfrastruktur angebunden werden kann, benötigen Praxen pro Standort einen elektronischen Praxisausweis (SMC-B). Dieser authorisiert die Praxis als medizinische Einrichtung gegenüber der Telematikinfrastruktur und der eGK. Eine solche Identifizierung ist aus Gründen des Datenschutzes für den Umgang mit sensiblen Patientendaten zwingend notwendig. Der elektronische Praxisausweis kann als Schlüssel zur Installation der Telematik-Technik angesehen werden. Mit der Bundesdruckerei und T-Systems sind derzeit zwei Anbieter für die Ausgabe der Praxisausweise an Zahnarztpraxen zugelassen.

Update der Praxissoftware

Die Praxisverwaltungssoftware muss so aktualisiert werden, dass sie mit dem Konnektor kommunizieren kann. Dadurch wird eine Verbindung zwischen dem Praxisverwaltungssystem und der Telematikinfrastruktur hergestellt. Für die erste Stufe der eGK-Onlineanbindung, dem Versichertenstammdatenabgleich, ist der Austausch mit dem Konnektor unerlässlich, damit die Versichertendaten aus der eGK in die Praxisverwaltungssoftware übertragen werden können.

E-Health-Übersicht

Das E-Health-Gesetz sieht eine digitale Vernetzung der IT-Systeme mit höchsten Sicherheitsstandards vor. Das Schaubild zeigt, wie die Komponenten in der Praxis miteinander verbunden werden.

E-Health Anwendungen

Was passiert mit den Daten?

Mit der sogenannten "Datenautobahn" des Gesundheitswesens soll eine digitale Verbindung der IT-Systeme mit höchsten Sicherheitsstandards aufgebaut werden. Die Telematikinfrastruktur vernetzt alle Akteure des Gesundheitswesens im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung und gewährleistet den sektoren- und systemübergreifenden sowie sicheren Austausch von Informationen. Doch was genau geschieht dabei mit den Daten?

Daten prüfen: Versicherten­stammdaten-Management (VSDM)

Das VSDM verwaltet die Versichertenstammdaten im Umfeld der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und Telematikinfrastruktur. Konkret bedeutet dies, dass alle auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertendaten (wie beispielsweise Geburtsdatum, Anschrift und Versichertenstatus sowie ergänzende Informationen, z. B. zum Zuzahlungsstatus des Patienten) beim ersten Praxisbesuch im Quartal auf ihre Richtigkeit geprüft werden. Möglich macht dies die neu geschaffene Telematikinfrastruktur-Verbindung zwischen Praxis und der jeweiligen Krankenkasse. Falls nötig, erfolgt bei diesem sicheren Online-Abgleich auch die automatische Aktualisierung der auf der eGK gespeicherten Daten im Praxisverwaltungssystem. Der Vorteil: Dadurch muss die eGK in den meisten Fällen nicht mehr durch die Krankenkasse ausgetauscht werden.

Datenberechtigung: Qualifizierte elektronische Signaturen (QES)

Nach dem Versichertenstammdatenmanagement wird ein Basisdienst für die Nutzung der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) erprobt. Damit wird es dem Leistungserbringer, beispielsweise Zahnärzten, ermöglicht, qualifiziert signierte Dokumente zu erstellen und zu prüfen. Warum das notwendig ist? Auf die Daten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) dürfen grundsätzlich nur Berechtigte zugreifen. Diese müssen zu diesem Zweck mit einem entsprechenden elektronischen Ausweis ausgestattet sein. Mithilfe dieses elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) erfolgt die Erstellung qualifizierter elektronischer Signaturen.

Sicherer Austausch: Kommunikation zwischen Leistungserbringern (KOM-LE)

Auf freiwilliger Basis können Heilberufler die Fachanwendung Kommunikation Leistungserbringer (KOM-LE) nutzen. Vorteil: Kommunikation auf elektronischem Wege (via E-Mail) wird auf diese Weise rechtsverbindlich, sicher und kompatibel. Zeiten, in denen ein analoger Arztbrief nachträglich digitalisiert wird, damit die Daten in der Verwaltungssoftware zur Verfügung stehen, gehören damit der Vergangenheit an. Aktuell ist KOM-LE für die Zahnärzteschaft nicht vorgesehen. Die Nutzung wird daher (im Gegensatz zum Einsatz in Arztpraxen) nicht bezuschusst. 

Auf den Punkt gebracht

25.06.2018 // Mit welchen Kosten müssen Zahnarztpraxen für E-Health rechnen? Und in welcher Höhe werden die Kosten erstattet? Im Blogbeitrag klären wir die wohl wichtigsten Fragen in Sachen Telematikinfrastruktur.

25.06.2018 // Wann und wie soll die Anbindung an die Telematikinfrastruktur erfolgen? Und welche Möglichkeiten gibt es derzeit? In diesem Blogbeitrag finden Sie eine Bestandsaufnahme zum aktuellen Zeitplan.

08.02.2018 // Wie funktioniert die Installation der Telematikinfrastruktur in meiner Zahnarztpraxis? Welche Neuigkeiten gibt es von CHARLY in Sachen E-Health? Im interaktiven Video erklären wir Ihnen, wie die Anbindung an die Telematikinfrastruktur abläuft.

E-Health: FAQ

Das Gesetz wurde beschlossen, um sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen zu gewährleisten (kurz: E-Health-Gesetz). Initiator ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Es soll eine sichere digitale Infrastruktur (Telematikinfrastruktur) geschaffen werden, an die alle Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäu­ser, Apotheken und Versicherte angeschlossen sind. Das E-Health-Gesetz will die Voraussetzungen für die medizinische Versorgung der Zukunft schaffen.

Stand: 14.09.2017

Formal hat die Einführung der Telematikinfrastruktur am 1. Juli 2017 begonnen. Doch Verzögerungen sind abzusehen. 
Ursprünglich war bis zum 01.07.2018 für Zahnarztpraxen, Arztpraxen und Krankenhäuser vorgesehen, sich flächendeckend an die Telematikinfrastruktur anzuschließen. Nach Informationen der Ärztezeitung hat der Bundesrat, der vom Bundesministerium für Gesundheit geforderten Fristverlängerung bis 31.12.2018, zugestimmt. Laut dem bisherigen Zeitplan, drohen ab 01.01.2019 Honorarkürzungen, wenn die Onlineprüfung der eGK nicht in Ihrer Praxis durchgeführt werden kann.


Stand: 25.06.2018

In sämtlichen Arztpraxen Deutschlands sind Gesundheitskarten im Einsatz. Auf der Gesundheitskarte können neben den Versichertendaten, bspw. auch Notfalldaten oder Medikationspläne gespeichert werden. Das kann im Notfall Leben retten und lebensgefährliche Wechselwirkungen von Medikamenten verhindern. Mit der elektronischen Patientenakte und dem Patien­tenfach sind die Patienten besser über ihre Diagnosen und Therapien informiert. Patienten bekommen zudem erst­mals die Möglichkeit, auch selbst Daten - z.B. aus Fitnesstrackern oder sog. Wearables - dem Arzt zu übermitteln. Dies schafft Transparenz und sorgt für einen gesicherten Informationsfluss zwischen Akteuren im Gesundheitswesen.

Stand: 14.09.2017

Ärzte diverser Fachrichtungen, Kassen und Industrie setzen die neuen Anforderungen im Gesundheitswesen um. Den elektronischen Heilberufsausweis wird es auch für Psychotherapeuten und Apotheker geben. Daneben sind auch Krankenhäuser und Patienten am System beteiligt.

Die gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) nimmt vielfältige Aufgaben zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und der Telematikinfrastruktur wahr. 

Folgende Zugangsdienstbetreiber sind an der Telematikinfrastruktur direkt beteiligt: Arvato Systems, CGM CompuGroup Medical (telemed), T-Systems, KZV-WL.

Daneben gibt es Zugangsdienstbetreiber, die indirekt an der Umsetzung von E-Health beteiligt sind. Concat bietet den Zugangsdienst als White Label an. Sie kaufen den Dienst bei den "Zugangsdienstbetreiber direkt" ein. Laut Auskunft von Concat kann man heute noch nicht sagen, wer dahinter stehen wird.
Des Weiteren sind Konnektorenhersteller in den Prozess der Telematikinfrastruktur eingebunden: CGM CompuGroup Medical, T-Systems,Research Industrial Systems Engineering (kurz: RISE).

Stand: 14.09.2017

Jede Praxis benötigt einen sogenannten Konnektor. Über diesen wird die Praxis an die Telematikinfrastruktur angebunden.
Mindestens ein stationäres E-Health-Kartenterminal (inklusive Smartcard Typ gSMC-KT) muss pro Praxis vorhanden sein.
Dazu bedarf es eines elektronischen Praxisausweises (Smartcard SMC-B). Er ist zur Registrierung und Anmeldung gegenüber der Telematikinfrastruktur nötig. Mit der Bundesdruckerei und T-Systems sind aktuell zwei Anbieter zur Ausgabe der Praxisausweise an Zahnarztpraxen zugelassen. (Quelle: zm-online)
Außerdem muss für die Bereitstellung und den Betrieb eines VPN-Zugangsdienstes gesorgt sein.
Erforderlich ist auch ein Software-Update des Praxisverwaltungssystems.
Die Installation der Komponenten erfolgt in der Regel durch Dienstleister vor Ort.
Für spätere Anwendungen wird ein elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) benötigt.

Stand: 09.04.2018

Bekannt ist, welche Beträge Praxen erstattet bekommen. Die kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband haben im Juli 2017 eine Vereinbarung zur Finanzierung der Maßnahmen zur Inbetriebnahme der Telematikinfrastruktur beschlossen. Dabei ist die Höhe des Pauschalbetrages für den Konnektor zeitlich gestaffelt.

Verhandlungen zwischen KZBV und GKV-Spitzenverband erfolgreich

Da der Markt nach wie vor wenig Komponentenvielfalt aufweist und Preissenkungen demnach nicht eingetreten sind, haben sich KZBV und GKV-Spitzenverband auf Anpassungen der Pauschalen geeinigt. Eine Tabelle der Kostenerstattungen finden Sie im FAQ-Punkt "In welcher Höhe werden Kosten erstattet?".

Vor dem Hintergrund, dass bislang nur wenige Zahnarztpraxen an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sind, hält die KZBV auch den Zeitplan, der die flächendeckende Anbindung aller Zahnarztpraxen (ca. 45.000) bis Jahresende 2018 vorsieht, für unrealistisch. Die KZBV setzt sich demnach beim Bundesministerium für Gesundheit für eine Fristverlängerung ein. Über die Ergebnisse der Verhandlungen wird die KZBV informieren. Bis dahin wird weiterhin empfohlen, Angebote auf folgende Fragen hin zu prüfen:
 

  • Sind die Komponenten verbindlich lieferfähig? Wenn ja, wann?
  • Deckt die Finanzierungsvereinbarung die Kosten der Angebotskomponenten?
  • Welche Möglichkeiten sieht der Vertrag für den Fall vor, dass die Kosten zum Zeitpunkt der Installation nicht mehr gedeckt sind?
     

Nachzulesen in: Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns, Rundschreiben Nr. 3 vom 28.05.2018, S.3-4.


Stand: 25.06.2018

Die kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband haben am 19.07.2017 eine Vereinbarung zur Finanzierung der Maßnahmen für die Inbetriebnahme der Telematikinfrastruktur beschlossen. Aufgrund fehlender Komponentenvielfalt und mangelnden Wettbewerbs, haben sich KZBV und GKV-Spitzenverband kürzlich auf Anpassungen der Pauschalen geeinigt. (Quelle: KZV BW, 13.06.2018) 
Kostenerstattung für das Standard-Erstausstattungspaket:

Der Konnektor sorgt für eine sichere und systemübergreifende Verbindung. Er vernetzt das Praxisverwaltungssystem zukünftig mit neuen netzwerkfähigen Kartenterminals. Er ist mit den stationären Kartenterminals und dem Praxisverwaltungs- bzw. Krankenhausinformationssystem verbunden und schafft den Zugang zur TI-Plattform. Er dient zugleich als Firewall, die das lokale IT-System und die zentrale Plattform gleichermaßen schützt. Dabei stellt der Konnektor u. a. Verschlüsselungsfunktionen zur Verfügung. Es dürfen nur von der gematik zugelassene Konnektoren verwendet werden.

Stand: 14.09.2017

Alle Hardware muss voraussichtlich getauscht werden (Quelle: VDDS-Sitzung vom 22.06.2017).
Die neuen Kartenterminals benötigen - ebenso wie der Konnektor - eine Zulassung der gematik und eine Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die bisherigen Kartenterminals, mit denen die eGK eingelesen wurde, waren per USB an den Praxiscomputer angeschlossen und wurden nur offline genutzt. Dies ändert sich nun: In Zukunft werden die Kartenterminals direkt mit dem Konnektor und damit mit dem Praxisnetzwerk verbunden.

Es ist außerdem darauf zu achten, dass eine garantierte, sichere Lieferkette sichergestellt ist.
Wie viele neue Kartenterminals eine Zahnarztpraxis braucht, hängt von der Größe der Einrichtung und der geplanten Nutzung der digitalen Anwendungen ab. Mindestvoraussetzung ist - wie bisher auch - ein Kartenterminal für den Empfang einer Praxis, damit das Einlesen und die Aktualisierung der Versichertenstammdaten möglich ist. 

Stand: 14.09.2017

Ein VPN-Zugangsdienst, der für die Telematikinfrastruktur zugelassen ist, kann für eine sichere Anbindung an die Telematikinfrastruktur verwendet werden. Er stellt die Verbindung zwischen dezentraler Umgebung der Leistungserbringer und zentraler TI-Plattform her. Beim VPN-Zugangsdienst endet der VPN-Tunnel, der vom Konnektor aufgebaut wird. Dabei werden nur VPN-Verbindungen mit registrierten Konnektoren zugelassen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist laut zm-online lediglich ein zertifizierter VPN-Zugangsdienst vorhanden.

Stand: 16.11.2017

Die Begriffe ORS1 (Online-Rollout-Stufe-1) und OPB1 (Online-Produktivbetrieb-Stufe-1) sind Abkürzungen der gematik und beschreiben die Stufen der Telematikinfrastruktur. Die Unterscheidung der Begrifflichkeiten ist relevant, um die Zertifizierungsverfahren der Komponenten für die Telematikinfrastruktur zu verstehen. Die Zulassung zu ORS1 bedeutet, dass man an der Erprobungsphase teilnehmen darf. Die Zertifizierung für OPB1 beschreibt, dass man im echten Produktivbetrieb arbeiten darf. Wer eine Zulassung für die Erprobungsphase (ORS1) hat, ist nicht automatisch für den Produktivbetrieb (OPB1) zugelassen.

Auf den Seiten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der gematik ist der aktuelle Zertifizierungsstand einzelner Komponenten ersichtlich.

Auf der Seite der gematik werden Praxisverwaltungssysteme gefiltert nach dem Produkttyp „Konf-PS", Konnektoren nach "Konnektor". Außerdem kann nach "zugelassen für die Erprobungsphase" und "zugelassen" gefiltert werden. Letzteres bezeichnet die endgültige Zulassung für den Produktivbetrieb.

Nach Aussage der gematik gibt es im Zusammenhang mit der Anbindung an die Telematikinfrastruktur keine spezifischen Vorgaben hinsichtlich der Verwendung einer bestimmten Betriebssystem-Version, egal ob für MacOS oder Windows. Die Version kann vom Hersteller im Rahmen seiner Implementierung frei gewählt werden. Wichtig ist, dass das Betriebssystem durch Sicherheitsupdates aktuell gehalten wird.

Kontakt

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